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Körperanalyse

Die generelle Situation

Eine immer häufigere Ursache für Gesundheitsschäden ist die Tendenz zur Übergewichtigkeit (Adipositas). Diese tritt in verschiedensten Ausprägungen auf – doch gerade in den letzten Jahren ist die Zahl gefährdeter Kinder auffällig gewachsen. Ernährung, Bewegungsmangel oder auch körperliche Defizite, wie z.B. Stoffwechselerkrankungen können die Ursache sein. Werden in den Kindheits- und Jugendjahren keine entgegenwirkenden Maßnahmen ergriffen, ist es mit zunehmendem Alter ungleich schwerer, die Sachlage in den Griff zu bekommen. Oft sind langfristige Schäden die Folge.

Damit man zuverlässige Aussagen über den Gesundheitszustand treffen kann, ist es nicht ausreichend, sich auf Parameter wie Alter, Geschlecht und Gewicht zu verlassen. Vielmehr ist eine hochwertige „Körperzusammensetzungs-Analyse“ erforderlich.

Ein wenig Hintergrund-Information

Unser Körpergewicht alleine ist kein Maßstab für den Zustand unseres Körpers – auch nicht, wenn wir es in Relation zu unserer Größe setzen, wie es beispielsweise bei der BMI-Bestimmung getan wird. Viele Tabellen behaupten, ein BMI einer bestimmten Größe, spiegle Über-, Normal- oder Untergewicht wieder. Doch wie gesund, durchtrainiert und gut ernährt unser Körper wirklich ist, wird vielmehr durch das Verhältnis aus Körperfett und Skelettmuskelmasse in Zusammenhang mit Körpergewicht und -größe wiedergespiegelt.

Beispiel: Zwei Personen mit 1,80 m Körpergröße und 87 kg Körpergewicht wären gemäß Tabelle leicht übergewichtig. Doch während bei einer Person ein hoher Fettanteil in der Tat Handlungsbedarf anzeigen kann, ist es durchaus denkbar, dass die andere Person bestens durchtrainiert ist und über eine hohe Muskelmasse verfügt. Folglich ist es eigentlich notwendig eine „Körperzusammensetzungs-Analyse“ durchzuführen, die Aufschluss darüber gibt, wie sich Fett- und Skelettmuskelanteile verhalten und ob ein ausgeglichener Wasserhaushalt vorliegt.

Bisherige Messverfahren

Da eine direkte „Messung“ von Fett- und Muskelmasse nicht möglich ist, können nur elektrische Widerstandsmessungen durchgeführt und mit mathematischen Modellen hinterlegt werden. Viele herkömmliche Analyseverfahren gehen jedoch dabei so vor, dass sie die Messwerte einer Person in Relation zu Vergleichstabellen und Durchschnittswerten setzen und bewerten. Dies führt dazu, dass die zu messende Person selbst gar nicht analysiert, sondern in ein Vergleichsmodell einsortiert wird.

Ein neues Analyseverfahren

Unsere Praxis verfügt nun als eine der ersten in Essen über das leistungsfähigste Analysegerät der Firma Inbody. Bei dem angewendeten Messverfahren werden KEINE Vergleichstabellen herangezogen. Gemessen wird tatsächlich die Person, die sich auf dem Gerätesockel befindet. Als Grundlage wird ausschließlich die gemessene elektrische Impedanz (Widerstand) der Testperson genutzt. Das Verfahren bedient sich darüber hinaus einiger, teilweise patentierter, Methoden, die zu einer wesentlichen Erhöhung der Mess- und Auswertungsgenauigkeit führen. Stichworte wie „5-Zylindermodell“ oder „SMF-BIA-Verfahren“ seien hier genannt.

Auch wenn für den Laien nicht alle Details bis ins Letzte verständlich sind, dürfte es jedoch interessant sein, dass bisherige Studien diesem Analyseverfahren bisher die genauesten Ergebnisse bescheinigen.

Was haben die kleinen und großen Patienten davon?

inbody-form

Durch das nun verfügbare, unkomplizierte und sehr genaue Messverfahren sind wir in der Lage, Kindern ab 4 Jahren, Jugendlichen und auch Erwachsenen ein effizientes Überwachungsinstrument an die Hand zu geben, um rechtzeitig durch gegensteuernde Maßnahmen die Lebensqualität und Gesundheit wesentlich zu erhöhen. Tendenzen zu Adipositas und die Entwicklung der Körperzusammensetzung sind schnell erkennbar. Das System produziert aussagekräftige und verständliche Ergebnisbögen, die unseren Patienten mitgegeben werden können. So sind auch Erfolge und Verbesserungen über einen gewissen Zeitraum klar zu erkennen und erhöhen die Motivation außerordentlich.

Sprechen Sie uns gerne für weitere Details an!

 

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